Kath. Klosterkirche

Kath. Klosterkirche St. Heinrich

Um 1300 Gründung des Dominikanerklosters Pirnas vom Mutterkloster Leipzig. Bau der Klosterkiche begann Anfang des 14. Jahrhunderts. Schlichter Saalbau mit Flachdecke und Mönchschor im Osten. In der zweiten Hälfte des gleichen Jahrhunderts wurde die Kirche verlängert und mit noch heute zu sehenden Kreuzrippengewölbe versehen womit eine zweischiffige Hallenkirche entstand. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Turm achteckig bis auf eine Höhe von 30 m geführt, wobei man auf eine Spitze verzichtete. 1955-57 fragmentarische Freilegung von Wandmalereien aus der Zeit um 1400. Seit 1957 spätgothischer Flügelaltar mit sieben vollplastischen farbigen Heiligenfiguren (um 1510) sowie eine trauernde Muttergottes aus Lindenholz (um 1520) und ein Taufstein (1547) in der Kirche. An der Längsseite ein sechs Meter hohes Standkreuz von Friedrich Press (Dresden) zeigt symbolhaft einen mit Wundmalen versehenen Christi.

1539 hielt Antonius Lauterbach, ein enger Freund Martin Luthers, in der Klosterkirche den ersten evangelischen Gottesdienst Pirnas. Das Kloster wurde aufgelöst und erst 1952 von der inzwischen stark angewachsenen katholischen Gemeinde gepachtet und am 11. August 1957 auf den Namen St. Heinrich ( Gatte der heiligen Kunigunde) geweiht.


Kath. Gottesdienste:
So. 10.00 Uhr
Von Palmsonntag bis Mitte November.

Standort:
Klosterhof 3
01796 Pirna



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