Stadtwappen von Pirna als Schmuckelement der Rathausuhr.
Stadtwappen von Pirna als Schmuckelement der Rathausuhr.
Die Löwen halten den Stamm eines Birnenbaums und bewegen beim Glockenschlag ihre Pfoten. Der linke Löwe zählt durch Schläge an den Baum die Viertelstunden, der rechte die vollen Stunden.
1612 wird die schon damals vorhandene Kunstuhr durch Hans Fleck wieder in Gang gebracht. In dieser Zeit werden werden einzelne Teile der Turmuhr repariert und ausgebessert. Verschiedene Teile der beweglichen Figuren werden ersetzt.
1717 / 1718 werden die hölzernen Figuren durch kupferene ausgetauscht.
1776 kommt es zu einer erneuten Reparatur der Uhr, wobei sie nun vergoldet und bemalt wird.
Stadtwappen von Pirna aus Sandstein
Stadtwappen im Hof des Hauses Lange Straße 22 (Zwingerseite) aus Sandstein. Die Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna mbH (WGP) lies dieses beim Abriss des Gebäudes Rottwerndorfer Straße 45 d, e, f Anfang des Jahres 2008 sicherstellen.
Das Pirnaer Stadtwappen, das einen Birnbaum und zwei aufsteigende Löwen zeigt, diente einst als Giebelzier an dem südlichen Teil eines ehemaligen Kasernengebäudes an der Rottwerndorfer Straße. Das Gebäude wurde 1889 zur Unterbringung der 3. Abteilung des königlich-sächsischen Feldartillerieregimentes Nr. 28 errichtet. In dem Gebäude, das früher als Kaserne A bezeichnet wurde, befanden sich neben Mannschaftsunterkünften und Unterkünften für Offiziere auch Lagerräume, eine Küche, ein Speisesaal und ein Stall für rund 100 Pferde. Das Regiment wurde im ersten Weltkrieg an der Westfront eingesetzt und nach Kriegsende 1918 aufgelöst. Der Gebäudekomplex wurde später zu Wohnzwecken genutzt.
Da das noch heute am Gebäude befindliche Stadtwappen einen guten Erhaltungszustand aufwies, wurde es beim Abriss des Hauses im Januar 2008 sichergestellt und zunächst eingelagert. Nach der Prüfung verschiedener Aufstellungsmöglichkeiten hat sich die WGP entschlossen, dieses im Hof des Hauses Lange Straße 22, unterhalb der ehemaligen Stadtmauer zu präsentieren.